Liturgische Dienste


 „Es gibt verschiedene Gnadengaben …" (1Kor 12,4) – Die liturgischen Dienste im Gemeindegottesdienst 
  
Die Älteren unter uns werden sich noch daran erinnern, wie die hl. Messe früher gefeiert wurde: der Priester zelebrierte am Hochaltar, ihm zur Seite die Ministranten (nur Jungen!). Die vorherrschende Sprache war das Latein und da die wenigsten diese Sprache verstanden, überbrückten sie die Zeit mit dem Gebet des Rosenkranzes oder anderer Andachten.
 
In den 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils eine umfassende Erneuerung der Liturgie vorgenommen.
 
Alle Gläubigen sollten - etwa durch Gebet und Gesang - aktiv am Gottesdienst teilnehmen. Darüber hinaus wurden - entsprechend der verschiedenen Gnadengaben, s.o. - neue Dienste geschaffen, bzw. ‚alte’ reaktiviert. Gemäß eines Grundsatzes der Liturgiekonstitution: „Bei den liturgischen Feiern soll jeder … in der Ausübung seiner Aufgabe nur das und all das tun, was ihm … zukommt. "So kommt es, dass in unserer Pfarrei nicht nur Organistinnen und verschiedene Chöre oder Scholenden Gottesdienst gestalten. Auch in unserer Pfarrei wird der Lektoren- und Kantorendienst sowie der Kommunionhelferdienst mittlerweile selbstverständlich von den mehr als 50 Gemeindemitgliedern übernommen. Diese ‚Dienste’ wurden in entsprechenden Schulungen auf ihre Aufgabevorbereitet. Dass es bei den vielen Personen kein ‚Durcheinander’ in ihrem Einsatz gibt, liegt an Frau Dr. Anja Theobald. Sie erstellt im vierteljährlichen Turnus die ‚Einsatzpläne’ für den Lektoren und Kommunionhelferdienst, sowie auch den Messdienerplan. Einmal im Jahr findet außerdem ein gemeinsamer Austausch der Dienste statt. All diese - gemäß ihrer Gnadengabe - im Gottesdienst Mitwirkenden sind eine große Bereicherung und ein Segen für die Feiern unserer Gottesdienste.
 
Ihnen allen sei auf diesem Wege herzlich gedankt!


 


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